Glücklicher Nichtraucher - Der neue innovative Weg von Dipl.-Psych. Lutz Mehlhorn

Raucher

Raucher schädigen ihre Gesundheit

In Deutschland leben sehr viele Raucher, die insgesamt täglich 386 Millionen Zigaretten rauchen. Solch eine Zahl wirkt erschreckend, anhand all der Erkenntnisse, die über Tabakkonsum in Erfahrung gebracht wurden. Raucher gefährden ihre Gesundheit und das Rauchen kann zu einer Verkürzung der Lebensdauer führen. Unter den erwachsenen Rauchern lassen sich bisher noch deutlich mehr Männer als Frauen finden.

Unter den jugendlichen Rauchern ist der Zigarettenkonsum zwischen männlichen und weiblichen Rauchern im Gleichgewicht. Das liegt darin, dass sich eine Entwicklung abzeichnet, wonach immer mehr Mädchen zwischen zwölf und siebzehn Jahren zur Zigarette greifen. Das Rauchverhalten der Frauen hat zugenommen und entwickelt sich dahin, dass immer mehr Frauen nikotinabhängig werden.

Weibliche Raucher gefährden bei Schwangerschaft ungeborenes Leben

Eine Frau schädigt ihre Gesundheit durch den Rauch einer Zigarette, der 4800 Chemikalien beinhaltet ebenso wie ein männlicher Raucher ein gesundheitliches Risiko in Betracht zieht. Doch besonders im Fall einer Schwangerschaft kann das Rauchen nicht nur die Gesundheit der Frau beeinträchtigen, sondern vor allem das ungeborene Leben gefährden, welches es zu schützen gilt. Der Zigarettenkonsum der Mutter während der Schwangerschaft und nach der Entbindung können schwere Folgen für das heranwachsende Kind nach sich ziehen.

Widersetzt sich der Raucher selbst während der Schwangerschaft dem Rauchen ein Ende zu setzen, kann dies unter anderen ein Risiko des Spontanaborts, der Frühgeburt oder der Totgeburt des Kindes mit sich bringen. Und die Gefährdung der Gesundheit des Kindes reißt selbst nach der Geburt nicht ab. Durch Passivrauchen während der Stillzeit setzt der Raucher das Kind dem Risiko eines plötzlichen Kindstods aus. Das bedeutet, dass die Herz- und Atemfrequenz des Kindes im Schlaf aussetzt und unter anderem durch Passivrauchen ausgelöst werden kann. Außerdem wurde festgestellt, dass weibliche Raucher eine geringere Milchproduktion als Nicht-Raucher aufweisen und somit oftmals nur in der Lage sind das Kind fünf statt zehn Monate zu stillen. Und gerade diese Zeit des Stillens ist für die emotionale Beziehung zwischen Kind und Mutter besonders wichtig.