Entstehungsgeschichte
Schon damals, als ich vor elf Jahren mit dem Rauchen aufhörte, faszinierte mich der Gedanke, selber ein Nichtraucherkonzept zu entwickeln. Meine Vision war, dass sich der Raucher oder die Raucherin in kurzer Zeit leicht, angenehm und sehr effektiv von der psychischen und körperlichen Nikotinabhängigkeit löst. Es sollten aber noch ein paar Jahre ins Land gehen, bis sich diese Vision erfüllen konnte.
Erst als ich vor mehr als drei Jahren die Techniken der Energetischen Psychologie (EDxTM nach Gallo, EFT nach Craig, MET nach Franke) kennenlernte, und sie bis heute für mich und andere mit wirklich großem Erfolg einsetzte, bekam meine alte Idee und Vision neue Nahrung. Wäre es möglich, dass diese energetischen Verfahren bei der Raucherentwöhnung wertvolle Impulse geben könnten? Ich entwickelte eigene Fragebögen und diagnostische Methoden, mit denen die einzelnen Faktoren der psychischen Abhängigkeit erfasst und dann mit MET (Meridian-Energie-Techniken) „beklopft" werden konnten.
Meine erste Raucherin für meine neue Klopfmethode, eine Kollegin, klopfte auch fleißig mit, bis wir an den Punkt kamen: Rauchen zu geselligen Anlässen. Da sagte sie, das wolle sie aber nicht aufgeben, ab und zu möchte sie sich das noch „gönnen". Ich merkte an dem Punkt, dass ich es versäumt hatte, mit ihr die Rauchermythen, Fallen und typische Irrtümer verstandesmäßig durchzugehen, und erkannte, wie wichtig die Vorbereitung des Verstandes ist, also der Teil, den Allen Carr auch so gut beherrscht. Ich studierte die Bücher und Ansätze von Jan Geurtz, Peter Lindinger, Stefan Frädrich, Stefan Back, Klaus Weiers-Croissant, Susan Hepburn, und ebenfalls das einzig veröffentlichte Konzept in dem Bereich der energetischen Psychologie von Carol Look (Quit smoking with energy therapy, 2001). Es gehörten natürlich auch Konzepte dazu, die von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung entwickelt und veröffentlicht wurden. So sind auch alle wertvollen Übungen und Ansätze des neu entwickelten "Rauchfrei Programms" und andere moderne verhaltenstherapeutischen Ansätze in mein Seminarkonzept mit eingeflossen.